Ein impressionistisches Seegedicht
Schweißtropfen perlen, Fuß am Gas,
Burgenländische Häuschen, Hemd wird nass.
Autoausleger, umrandet von Schilf,
Fuß vom Gas, Fahrradfahrer schwanken wie wild,
Kreisel, die Freiheit ob Festival oder Schlamm.
Die Kofferraumklappe ist der Mund zum Abgrund,
Gelber Sitz und Badetasche heraus aus dem Schlund.
Badelatschen steuern deinen Weg zur Badekasse
Grüne Wiese mit Seeduft, danach auf die Strandgasse
Ungarn lässt grüßen, sonniger Platz
Umziehgasse, Tür zu, es wird schwarz.
Und dann Schlamm, Schlamm, Schlamm,
Gegenstrom, Schlamm, Gegenstrom, Gegenstrom, Schilf, Insel,
Platsch, Taucher unter Wasser, zwinkernde Augen,
Tetraeder mit Seeleiter, Strom, Strom, Blau, Weiß,
Reinragendes Schilf, Insel mit Haus,
Die Bühne kein Graus.
Verschwimmende Welten am Festspielhaus,
Schauspieler rauchen im Schwimmbad nach Schmaus.
Gelber Sessel und manche Biene,
Achtung am Fuß auf dem Weg zur Kantine.
Sonne, Sonne, Blau und Weiß,
machen garantiert die Sitzbank heiß.
Statue of Liberty stellt Ihre Weichen,
Musik zur Linken, sonst ein Bier müsste reichen.
Wolkentürme türmen und werden gebaut,
mancher Blick zumHimmel herschaut.
Das Grau des Himmels zur Eile uns mahnt,
Zurück zum Ableger, bevor Regen sich bahnt.
Donner. Donner.
Dazu passt folgende Musik: