Im März 1971 wurde ich in Giessen / Deutschland geboren –

    1. Giessen, du Stadt Justus von Liebigs, Georg Büchners, Conrad Röntgens

      doch aufgewachsen bin ich den weiten oberhessischen Hügeln…LOL.

Meine Schulzeit habe ich an einem Provinzgymnasium absolviert, und ich hatte dort die Gelegenheit in den Genuss von guten und schlechten Deutschunterricht zu gelangen. Am Anfang überwog der in meinen Augen schlechte Deutschunterricht; Wir wurden, wie Generationen vor uns – mit den Untiefen der deutschen Sprache vertraut gemacht, lernten Jambus und Dactylus, und mussten dumme, inhaltslose Interpretationen von Lyrik und Prosa abliefern, wobei uns der Deutschlehrer im voraus sagte, wie nun die Texte zu verstehen seien – so nach dem Motto: „Hier lang geht’s zur wahren Bildung“…
Immer nur gab es die eine richtige oder falsche Interpretation eines Textes – und wir lernten das Fach Deutsch langsam aber sicher zu hassen! Bei den meisten meiner Klassenkollegen führte diese Aversion schliesslich dazu, dass es eine nicht wirklich große Gruppe von Ihnen gab, die Deutsch im Leistungskurs in der Obstufe belegten.
Bis dahin – kein Interesse an Lyrik oder Literatur, beschäftigen wir uns mit was Anderem! Doch mit dem Beginn der gymnasialen Oberstufe änderte sich meine Einstellung zur Literatur und Lyrik durch den Einfluss eines jungen Refrendars: Plötzlich waren da die Werke von Herrmnann Hesse und Gottfried Benn, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Dürrenmatt etc. Dieser Lehrer entfachte bei mir im Besonderen Begeisterung für Literatur und Lyrik, indem er mit uns Lesewettbewerbe veranstaltete, bei denen z.B. Dramen mit verteilten Rollen gelesen wurden. In dieser Zeit entdeckte ich die Finesse Goethes bei der Lektüre des Fausts (1. Teil), vertiefte mich in das Gedicht „Stufen“ von Herrmann Hesse – Zeitgleich erwachte meine Lust an Literatur und Lyrik im speziellen – und ich begann, eigene Texte zu schreiben.
Die Lyrik habe ich dann im Laufe meines weiteren Lebens verloren – ich wurde Wirtschaftsinformatiker, ging nach Österreich – doch die Poesie blieb. Bis ich im Sommer 2014 beim Aufräumen in meinem Elternhaus den verlorengeglaubten Gedichteordner gefunden habe – daraufhin ist in mir der Entschluss gereift, die Gedichte auf einer eigenen Website zu publizieren.
Nun ist es also soweit – viel Spass beim Lesen der Zeilen – vielleicht geben Sie Euch ja was.

autor
Noch ein Wort zum Material dieser Website: Während es mir in den 80er und 90er Jahren
um allgemeine philosophische, persönliche und politische Themen ging, halte ich es neuerdings mit den Physikern von Dürrenmatt, frei nach dem Motto:

Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen 😉

Bei den neueren Publikationen scheint halt ab und zu auch der Informatiker durch…

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